In Spitzenposition: Bericht und Marktkommentar zum 31. Juli 2020 FondsSecure Systematik

Nach dem bereits guten Jahr 2019 sind die Börsen auch sehr verheißungsvoll in das Jahr 2020 gestartet. Mitte Februar haben DAX, Dow Jones & Co. neue Höchstmarken erreicht. Erste Informationen über einen in China aufgetretenen neuen Virus wurden zunächst von den Märkten ignoriert, die auch von seiner Ausbreitung in Asien und auf andere Kontinente noch wochenlang unbeeindruckt blieben. Umso heftiger dann die Reaktion ab dem 19. Februar: Ein „Blitz-Crash“, der die Börsen rund um den Globus auf eine rasante Talfahrt schickte. Erst dann hatte „der Markt“, der sonst latente Gefahren meist frühzeitig antizipiert, begriffen, dass die wirtschaftlichen Folgen dieses neuartigen Virus drastische Ausmaße annehmen würde. Innerhalb von fünf Wochen brachen die großen Aktienindices um 35-40% ein und viele Aktienfonds sowie die allermeisten Mischfonds haben ihre gesamten Kursgewinne der letzten Jahre auf einen Schlag verloren.

Nicht so der FondsSecure Systematik, dem sein aktives und höchst flexibles Management in dieser Phase wieder einmal zu Gute kam. Obwohl der Fonds 2019 und bis Mitte Februar 2020 mit einer relativ hohen Aktienquote unterwegs war und dadurch in starkem Maße an der positiven Entwicklung der Aktienmärkte partizipieren konnte (2019: Plus 27%), haben während des Corona-Crashs auch seine Absicherungsstrategien wirksam gegriffen. Das Management hat, direkt in den ersten Tagen der sich abzeichnenden Trendwende auf den Absicherungsmodus umgeschaltet und die Aktienquote konsequent reduziert. Bereits in der ersten Märzhälfte pendelte die effektive Aktienquote um den Nullpunkt. Infolge dieser strikten Absicherungsmaßnahmen hat der Corona-Crash beim FondsSecure Systematik als einem der ganz wenigen Mischfonds nicht stattgefunden. Der Fonds konnte das schwierige erste Vierteljahr schadlos überstehen. Im Gegensatz zu fast allen Misch- und Aktienfonds, die z. T. hohe zweistellige Verluste erlitten, konnte der FondsSecure Systematik das 1. Quartal sogar mit einem kleinen Plus von 2% abschließen.

Aber nicht nur die steigenden Kurse bis Mitte Februar konnte der Fonds für sich nutzen und anschließend die crashbedingten Verluste auf ein Minimum begrenzen, auch auf die Ende März einsetzende Erholung der Märkte hat das Management mit einer erneuten Anpassung des Portfolios folgerichtig reagiert. Dabei war es, als der Kursverfall Ende März zum Stillstand kam, keineswegs ausgemachte Sache, dass die Bodenbildung abgeschlossen war und die Kurse wieder „ans Laufen“ kommen würden. Deshalb wurde die Aktienquote nur etappenweise wieder erhöht, aber immerhin so zügig, dass der Fonds von der V-förmigen Erholungsrally stark profitieren und bis Ende Juli einen Wertzuwachs von 17,4% einfahren konnte, während z. B. der DAX trotz seiner rasanten Aufholjagd seit Ende März immer noch 10,5% unter seinem Höchststand vom Februar liegt.

Dem Management ist es gelungen, das Grundprinzip des Fonds in diesem Jahr nahezu lehrbuchhaft in die Praxis umzusetzen. Dieses Grundprinzip besteht darin, die Investitionsquote aktiv und flexibel dem jeweiligen „Börsenwetter“ anzupassen, d. h. bei „Sonnenschein“ hoch investiert zu sein, bei „Regen“ das Geld im sicheren Bereich zu parken.

Aus einem in der Zeitschrift Wirtschaftswoche veröffentlichtem Ranking aller flexiblen Mischfonds geht der FondsSecure Systematik als Ranglistenerster seit Anfang 2020 hervor. Aber auch über 3 und 5 Jahre belegt der Fonds sowohl in der Kategorie der flexiblen Mischfonds wie auch der gemischten Dachfonds jeweils den 1. Rang, wenngleich er eine deutlich geringere Volatilität aufweist als seine schärfsten Mitbewerber.

Das gute Ergebnis ist in erster Linie der flexiblen Steuerung der Aktienquote geschuldet, aber zu einem nennenswerten Teil auch der Selektion von Zielfonds, die in Unternehmen investieren, die zu den Gewinnern der aktuellen gesellschaftlichen, wirtschaftlichen und technischen Entwicklungen und Umwälzungen gehören. Hierzu zählen u. a. die Bereiche Digitalisierung, Nachhaltigkeit (insbesondere co2-Reduzierung), Gesundheitsservices, Automatisierung, Online-Handel, Künstliche Intelligenz, Sicherheit usw. Auch bei der Einzeltitelauswahl werden diese Themen selbstverständlich beachtet, da wir grundsätzlich von einem überdurchschnittlichen Wachstumspotential in diesen Bereichen und Branchen ausgehen.

Zuletzt haben wir die Aktienquote etwas reduziert auf ca. 62%, da wir eine Konsolidierung in den nächsten Wochen für wahrscheinlicher halten als eine unverminderte Fortsetzung der Rally. Im Falle einer Eskalation der von Trump neuerdings geschürten Konfrontationspolitik gegenüber China wäre auch eine Korrektur keine Überraschung, die aus unserer Sicht allerdings den Spielraum für anschließende Kurssteigerungen vergrößern würde. Mittelfristig sehen wir gute Chancen für eine weitere Verteuerung von Aktien, insbesondere für Titel ausgewählter Branchen und Segmente.

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